Seniorenausflug 2019 Carnuntum – in die Römerstadt an der Donau

IMG_0788Auch heuer war unser Ausflug wie gewohnt ein echter Hit. Der Tag war wie schon in den vorigen Jahren „Heiß“. Die Sonne machte wiederum keine Ausnahme und lies unsere Haut schnell erröten. Wir fuhren wie gewohnt um 10 Uhr vom Parkplatz der Weitmanns über die Landesstrassen nach Carnuntum. Da keine Sonderveranstaltung abgehalten wurde, war der Museumspark doch wenig besucht. Leider waren wir heuer aber auch keine besonders große Gruppe. Diesmal waren wir doch die kleinste Schar an Pensionisten von all den vorangegangenen Ausflügen, was natürlich unsere Freude und Gemeinschaft keinen Abbruch anhaben konnte. Eben weil sich gerade heute alles in überschaubaren Grenzen hielt, war mehr an Platz zum anschauen, genießen und zum verweilen übrig. Kein Gedränge, kein geschupse, keine Hast. Obwohl es ja heute auch sehr warm war, in den einzelnen Schauhäusern, war doch ausgiebig Schatten vorhanden. Außerdem sponserte Brigitte kostbares Mineralwasser, sodass keiner Durst haben musste. Interessant waren ja die einzelnen Handwerksbetriebe, die in der Zeit der Römer identisch gestaltet waren. Heute kann man sich kaum mehr vorstellen mit solchen Materialien zu hantieren um Kleidung, Schriftstücke und Werkzeuge herzustellen. Die „Rauchkuchl“ ist heute noch als Schaubetrieb intakt und man kann sogar Kochkurse besuchen. Aber am interessantesten fand ich das öffentliche Badehaus. Es gleicht einer modernen Therme mit Warmwasserbecken, Dampfbad, Saunabereich und jede Menge Liegeflächen, seien sie in Form von Liegen oder in Marmor gehaltenen Steinflächen. Unterirdisch wurde das Heiße Wasser durch Kanäle zu den einzelnen Bereichen befördert, dass zuvor in der Heizkammer erhitzt wurde. Als Grundmauern konnte man noch einige Wohnhäuser als Steinernen Grundriss ausmachen. Dieser Rundgang durch das Römische Stadtviertel verschlingt gut und gerne lockere 2 Stunden Aufmerksamkeit. Ich hörte Meinungen die besagten, es wurde nun eine enorme Menge neu restauriert und dazu gebaut, und ist noch lange nicht abgeschlossen.
Von der Hitze getrieben machten wir uns schließlich auf die Suche nach einem schönen schattigen Gastgarten, den wir in Schwechat ja auch schnell fanden. Bei gutem Essen und einem kühlen Bier ließen wir diesen wunderschönen Tag ausklingen bevor wir wieder die Heimreise antraten.
Bericht von Hermann Marx