In vier Stunden durch die „Wüste“

FCG-Wandertag 13.10.2018

3 Wochen Wartezeit auf den Wandertags-Ersatztermin haben sich gelohnt: Bei strahlend blauem Himmel haben wir uns (inklusive dem jüngsten Gemeindemitglied im Kinderwagentaxi, welches von vielen verschiedenen „FahrerInnen“ gelenkt wurde) um 10 Uhr getroffen. Mose – ah nein … natürlich Hannes – hat uns vor dem Start noch einiges über unser Naturpark-Wandergebiet „Wüste“ erklärt und uns sogar vor den Herbstzeitlosen (… keine übriggebliebene Hippiegruppe 😉 ) gewarnt. Gott bekam noch einen kurzen Applaus, weil wir uns über das perfekte Wanderwetter gefreut haben und los ging’s. Vorbei – oder mitten durch – eine Ruine gingen wir hoch oben vorbei an einem Klettertal wo von einem Verein scharf geschossen wurde … nur auf Zielscheiben versteht sich, sahen dann einen alten Kalkofen (heute: Museum) und am weiteren Weg allerhand Gerätschaften, die für den Kalkabbau in dieser Gegend Verwendung fanden. Vorbei am Steinbruch erreichten wir zu Mittag das Gipfelplateau Scheiterberg und genossen die Sonne, Aussicht, Jause, Gemeinschaft …

Nach dem „Gipfelfoto“ auf ganzen 350m Seehöhe wanderten wir durch den Waldweg bedeckt mit Früh-Herbst-Laub zum Kloster St. Anna wo die Kinder sich im Labyrinth versteckten oder am Spielplatz die Nachmittagszeit genossen usw. Bei den Erwachsenen waren da eher schon die vielen Sitzmöglichkeiten hoch im Kurs. Auch ein Erdwespennest konnte nicht Spielverderber sein.

Mit „Open-End“ beim Kloster und „jede/r fährt wann er/sie will“ endete der Wandertag mit großteils einem Lächeln im Gesicht, hoffentlich keinem Sonnenbrand 😉 und neuen Eindrücken über dieses Nah-Erholungsgebiet.